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IG Metall: Verursacher sollen zahlen |
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Die Delegierten der IG Metall Arnsberg lehnen die von der Bundesregierung beschlossenen Kürzungen bei Arbeitslosen, Familien und der Arbeitsmarktpolitik ab und fordern die Korrektur dieser Beschlüsse“, heißt es in einer einstimmig beschlossenen Resolution der heimischen IG Metall zum Sparpaket der Bundesregierung. IG Metall-Bevollmächtigter Wolfgang Werth: „Den Menschen wird die Milliardenrechnung präsentiert, während die Verursacher der Krise wieder Milliardengewinne einstecken.“ Das kann und darf nicht sein, so die Metaller!
Die enormen Kredite und Bürgschaften, die die Bundesregierungen in den letzten beiden Jahren aufgenommen haben, sind Folge des Kollaps des Finanzmarktkapitalismus. Doch während mit staatlichen Finanzhilfen und Bürgschaften Banken gerettet wurden, haben viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer für die Krise mit Verlust ihrer Arbeit und ihrer Einkommen bezahlt. Deshalb will die IG Metall ihre Mitglieder im Hochsauerlandkreis gegen das ungerechte Sparpaket mobilisieren. Das Ziel der Metall-Gewerkschafter: Statt Arbeitslose und Familien zu bestrafen, sollen endlich die Verursacher der Krise die Lasten tragen. Dazu fordert die IG Metall einen nationalen Lastenausgleich, in dem die Lasten der Krise durch eine Abgabe auf Vermögen abgetragen werden. Gleichzeitig sollen hohe Einkünfte finanziell mehr belastet werden, um die Zukunftsaufgaben in Bildung und Innovation zu finanzieren. Eine Finanztransaktionssteuer soll die Verursacher der Krise in Haftung nehmen und Spekulationen künftig zu erschweren.

Einstimmig beschlossen die Mitglieder der IG Metall-Delegiertenkonferenz eine Resolution, in der die Berliner Sparbeschlüsse zu Lasten von Arbeitslosen und Rentnern abgelehnt werden. Stattdessen sollen die Verursacher der Krise zur Kasse gebeten werden. Foto: SO-PRESS jj |